Vorstellung eines Konzeptes für die 'Besinnungstage'

1. Warum sind solche Tage so wertvoll für Schüler und Schulgemeinde?

  • sind Besinnungszeit auf dem Lebensweg der Schüler
  • geben die Möglichkeit außerhalb der Schule persönlich und in der Klassengemeinschaft Antworten auf existentielle Fragen zu suchen
  • Schüler lernen sich untereinander besser kennen und fördern das soziale Miteinander
  • bringen Jugendliche aller Religionen miteinander ins Gespräch
  • Konzept besteht aus 3 Kernthemen: Lebensorientierung, Klassengemeinschaft und Dimension des Glaubens
  • sind wichtiger Beitrag zur Schulpastoral

2.Wie sieht der grundsätzliche Ablauf/Rahmen aus?

  • nach 16 HSchG ist die Öffnung der Schule zu ihrem Umfeld zu fördern!
  • Zweieinhalb Tage in Tagungsstätten des Bistums Fulda
  • Leitung und Durchführung geschieht durch Referenten des Bistums, die vorher die jeweilige  Klasse besuchen und ein speziell für die Lerngruppe erarbeitetes Programm erstellen

3. Wer übernimmt die notwendigen Vor-/ Nachbereitungen seitens der Schule?

  • die Fachschaft Religion kümmert sich um die Gesamtorganisation mit den üblichen Vorbereitungen wie bei einer Klassenfahrt (Bestellen des Busses, Einholung der Einverständniserklärung seitens der Eltern, usw.) und führt im Vorfeld einen Infoabend für die Eltern der betroffenen Klassen durch

4. Wer begleitet die Besinnungstage seitens der Schule?

  • als Begleitperson fährt die/der jeweilige KlassenlehrerIn mit, welche/r lediglich eine Aufsichtsfunktion hat
  • der Einsatz einer zweiten Begleitperson soll so erfolgen, dass der Unterricht möglichst nicht tangiert wird (evtl. ein interessiertes Elternteil) 

5. Welche Jahrgangsstufe wird als sinnvoll erachtet?

  • die Fachschaft schlägt vor ab dem Schuljahr 2011/12 dieses Angebot allen 7ten Klassen zu ermöglichen (keine Klassenfahrt und kein Praktikum à aber: Klassenfindung im Vordergrund)
  • Termine werden mit Schulleitung und Veranstalter abgesprochen; angestrebt wird die Wochen nach den Herbstferien; evtl. fahren jeweils 2 Klassen parallel, getrennt nach Schulzweigen

6. Welche Kosten kommen auf die Schüler/Eltern zu?

  • Das Jugendbildungswerk des Bistums, die Gemeinden der jeweiligen Schüler sowie die evangelische Kirche übernehmen einen Großteil der Kosten, sodass für die Schüler nur noch ein Eigenanteil von  ca. 30-35 Euro bleibt

7. Was passiert mit Schülern, die nicht an den Besinnungstagen teilnehmen?

  • Sie werden in geeigneter Weise beschult.  03.05.2010                                                                                                                 

Budde/Burchert