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Sieg der Tischtennis-Mädchen-Mannschaft im hessischen Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“

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Die Tischtennis-Mädchen-Mannschaft unserer Schule (Wertungsklasse 3/Jahrgänge 2008-2011) landete einen großartigen Sieg im Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“, der am 15. März in Frankfurt am Main ausgetragen wurde. Mit diesem Sieg qualifizierte sich das Team der Lichtbergschule, bestehend aus den Arzeller Nachwuchspielerinnen Vivien Litzka, Emma Caselitz, Yasmin Litzka, Klara Busold, Fiona Franzkowiak, Daria Petrica und Alina Bielecki für das Bundesfinale, welches vom 2.-6. Mai 2023 in Berlin ausgetragen wird.

Auf Initiative der LehrerinKaren Karminovski und der Tischtennisabteilung des TSV Arzell waren Tischtennis-Schulteams der Mädchen und Jungen für diesen langjährigen bundesweiten Schul-Wettbewerb gemeldet worden. Der Regionalentscheid hatte zuvor in Kassel stattgefunden, wo die Mädchen-Mannschaft überlegen den 1. Platz belegt hatte und sich damit für den Landesentscheid auf Hessen-Ebene qualifiziert hatte. Die Jungen-Mannschaft belegte einen guten 4. Platz, verpasste damit jedoch das Hessenfinale.

Am Morgen des 15.3.2023 startete die Tischtennis-Delegation der Lichtbergschule mit sieben Spielerinnen sowie Karen Karminovski und Wolfgang Giebel (Betreuer der TT-Abteilung des TSV Arzell) mit dem Bus in Richtung Frankfurt am Main. Dass es ein Abenteuer im wahrsten Sinne des Wortes werden würde, ergab sich rasch durch die schneebedeckten Straßen dieses Morgens sowie einer Sperrung der B27 zwischen Hünfeld und Fulda und daher notwendigen ‚spannenden‘ Umwegen des Busses über spiegelglatte Nebenstraßen in Richtung Fulda. Nachdem in Fulda die Jungenmannschaft des Domgymnasiums mit deutlicher Verspätung aufgesammelt war, ging es auf nun besseren Straßen Richtung Frankfurt. Gerade noch rechtzeitig erreichte man dann die Landessportschule und konnte in das Turnier starten.

Im Landesentscheid der Mädchen traten sieben qualifzierte Schulteams an, um den Landessieger und Vertreter Hessens für das Bundesfinale in Berlin zu ermitteln. In der Vorrundengruppe B musste sich das Team der Lichtbergschule mit den Teams der Privaten Marienschule Limburg und des Gymnasiums Taunusstein auseinandersetzen. Es galt hier einen der ersten beiden Gruppenplätze zu belegen, um in das Halbfinale gegen eine der beiden Gruppenbesten der Vorrundengruppe A einziehen zu können. Zunächst wurde die Mannschaft des Gymnasiums Taunusstein überzeugend mit 5:0 besiegt. Im zweiten Vorrundenspiel kam es dann zum Aufeinandertreffen mit der Privaten Marienschule Limburg, die mit Sophie Krießbach die hessische Ranglistenerste der Schülerinnen bis 15 Jahre in ihren Reihen hatte. Nachdem die beiden Eingangsdoppel knapp verloren wurden, galt es einen 0:2 Rückstand in den Einzeln aufzuholen. Dies gelang durch 5 Einzelerfolge und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Daher schlug es auch nicht negativ zu Buche, dass sich Vivien Litzka im Duell der beiden Top-Spielerinnen dieses Turniers nach großartiger Leistung äußerst knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz geschlagen geben musste. Mit einem 5:3 Sieg war damit der Einzug ins Halbfinale geschafft. Mit einem erneut klaren 5:1 Sieg gegen die Ziehenschule Frankfurt a.M. zog das Team der Lichtbergschule überlegen in das Finale ein. Da im anderen Halbfinale die Private Marienschule Limburg sich ebenfalls durchgesetzt hatte, kam es im Finale erneut zum Aufeinandertreffen der beiden besten Schulteams dieses Turniers. Durch den Gewinn beider Doppel der Lichtbergschülerinnen zu Beginn gelang ein besserer Start in dieses Aufeinandertreffen als zuvor in der Vorrunde. Daria Petrica und Fiona Franzkowiak traten dann zu ihren Einzeln an. Daria verlor knapp nach großem Kampf und Fiona siegte nach Top-Leistung in ihrem Einzel, sodass der Zwischenstand 3:1 für die Lichtbergschule lautete. In den Spitzeneinzeln mussten dann Vivien Litzka und Emma Caselitz trotz sehr guter Leistungen knappe Niederlagen einstecken. Damit betrug der Gesamtstand vor den letzten beiden Einzeln 3:3. Für Hochspannung und Nervenkitzel auf beiden Seiten war damit gesorgt. Klara Busold mit einem erneut überzeugenden Sieg und Yasmin Litzka mit einem Herzschlagfinale im Entscheidungssatz gewannen ihre Spiele und sicherten damit den 5:3 Sieg, gleichbedeutend mit dem Gesamtsieg des Landesentscheids sowie der Qualifikation für das Bundesfinale. Nach der stimmungsvollen Siegerehrung wurde der Sieg mit Sprechchören „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ ausgiebig gefeiert. Karen Karminovski und Wolfgang Giebel lobten den disziplinierten Auftritt, die kämpferisch-engagierte Einstellung und nicht zuletzt die gezeigten Top-Leistungen des gesamten Teams. Dies war der Schlüssel zu diesem großartigen Sieg für die Lichtbergschule. Zudem kam dazu, dass vorher unserem Team unterlegene Mannschaften unsere Mädels im Endspiel anfeuerten und die Daumen drückten. Die gemeinsame Rückfahrt im Bus, zusammen mit der Jungen-Mannschaft des Domgymnasiums Fulda, die im Wettbewerb der Jungen ebenfalls siegreich waren, verlief entspannter als die Hinfahrt am Morgen. Der lange Tag und die anstrengenden und nervenaufreibenden Spiele bewirkten eine Stimmungsmischung aus zufriedener Müdigkeit und gespannter Vorfreude auf die nun anstehende Berlin-Reise zum Bundesfinale.

Die Lichtbergschule und der TSV Arzell sind stolz auf die Siegerinnen und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Finale in Berlin!

- Ein Bericht von unseren Siegerinnen Vivien Litzka (F6b), Yasmin Litzka (H7) und Emma Caselitz (G6a) -

Es ging super los, aber Wolfgang kam fast 15 Minuten zu spät, wie immer.

Die Fahrt dauerte fast 2,5 Stunden!!

In dem 18-Sitzerbus, der eigentlich 19 Sitze hatte (mitgezählt ohne Fahrersitz), fuhr das Domgymnasium aus Fulda mit.

Da Wolfgang zu spät war, kam der Bus nicht pünktlich am Domgymnasium an.

Unterwegs sahen wir viele Unfälle und es hat sehr viel geschneit. Wir sind quer durch die „Botanik“ gefahren, wo keiner wusste, wo wir überhaupt waren.

Unsere Leistung war spitzenmäßig, wir gewannen jedes Spiel. Schon in der Vorrunde haben wir alle Spiele gewonnen, aber ziemlich eng war das Spiel gegen die Marienschule aus Limburg, sie waren die eigentlichen Favoriten. Die anderen Mannschaften beherrschten wir gut. Im Halbfinale gewannen wir, dann kamen wir ins Finale und trafen erneut gegen die Marienschule aus Limburg, gegen die wir in der Vorrunde gespielt hatten.

Das Spiel war leichter als in der Vorrunde, da wir im Finale beide Doppel gegen die Favoriten gewonnen hatten. Die anschließenden Einzel brachten dann den Sieg.

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“

Wir haben den 1. Platz beim Landesentscheid in Frankfurt gewonnen. Die Jungen des Domgymnasium Fulda haben auch den 1. Platz belegt. Das heißt, unser gesamter Bus fährt nach Berlin. Entweder der Bus hat Glück gebracht, die Schoko-Marienkäfer von Frau Karminovski oder die Eltern und Geschwister, die uns zu Hause angefeuert haben.

Auf der Rückfahrt sind wir quer durch Frankfurt gefahren und haben einen Jongleur gesehen, der auf der Straße sein Können gezeigt hat. Das Wetter war auf der Rückfahrt besser als am Morgen.

Jeder im Bus hat sich gefreut, dass die Lichtbergschule endlich wieder nach 20 Jahren so weit gekommen ist. Ein Riesenerfolg!

Unsere Mannschaft war in bester Form und wir hoffen, dass es in Berlin genauso ist.

Vivien Litzka und Emma Caselitz gewannen im Doppel gegen die hessische Ranglistenerste.

Dank unserem Trainer Herrn Giebel und Frau Karminovski sind wir überhaupt so weit gekommen.

Herzlichen Dank für die tolle Betreuung und Unterstützung!

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