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Auf den Spuren der Römer: Ein unvergesslicher Ausflug der Klassen G6a und G6b zur Saalburg

Um die Lebenswelt der römischen Truppen am Limes kennenzulernen, fuhren die Klassen G6a und G6b am 14. Mai 2024 nach Bad Homburg. Dort kann man in der Saalburg nicht nur die rekonstruierten Gebäude bewundern, sondern auch die Ausstellung besuchen, die mit zahlreichen Exponaten die Zeit des Römischen Weltreiches lebendig und greifbar macht.

Der Projekttag begann mit einem ausgiebigen „Römischen Frühstück“ vor der Abfahrt des Busses um 11 Uhr an der Lichtbergschule. Das Frühstück bestand aus traditionellen Speisen wie Fladenbrot, Ziegenkäse und Honig, sowie Trauben und getrockneten Früchten. Viele Schülerinnen und Schüler probierten zum ersten Mal in ihrem Leben Oliven und entdeckten diese Delikatesse für sich. So gestärkt orientierten sie sich dann an einer Karte des Römischen Reichs. Immer wieder hörte man aus den Gruppen „Habeo!“ – „Ich habe es gefunden!“, wenn ein Ort, eine Landschaft oder ein Fluss darauf entdeckt wurde. Viel Freude bereitete auch das Nachspielen traditioneller römischer Kinderspiele, die möglichst originalgetreu umgesetzt wurden und den Kindern einen authentischen Einblick in die Freizeitgestaltung römischer Kinder gaben.

Während der Busfahrt konnten sich die Schülerinnen und Schüler ausruhen, um für die Aktivitäten im Kastell fit zu sein. Der Ausflug zur Saalburg beinhaltete nicht nur eine thematische Führung durch die rekonstruierte Festung und die beeindruckende Ausstellung, sondern auch praktische Aktivitäten, bei denen die Kinder ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Mit großer Begeisterung übten sie sich im Bogenschießen und erprobten ihre Wurftechnik mit dem Speer, wobei taktische Überlegungen eine zentrale Rolle spielten.

Ein besonderes Highlight des Tages war die „Modenschau“, bei der historische römische Kostüme lebendig vorgeführt wurden. Die Schülerinnen und Schüler konnten hautnah erleben, wie die Menschen in der Antike gekleidet waren und welche Materialien und Designs damals verwendet wurden. Leider blieb nach diesem eindrucksvollen Programmpunkt nur wenig Zeit, um die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden, bevor die Rückfahrt angetreten werden musste. Dennoch war der Ausflug ein unvergessliches Erlebnis, das den Schülerinnen und Schülern einen faszinierenden Einblick in die römische Geschichte und Kultur vermittelte. Organisiert wurde der tolle Ausflug von den Geschichtslehrkräften Antje Breitenborn und Thomas Budde.

Das Kastell Saalburg ist ein außergewöhnliches Zeugnis römischer Militärgeschichte und Teil des UNESCO-Welterbes „Obergermanisch-Raetischer Limes“. Ursprünglich wurde das Kastell um 90 n. Chr. erbaut und diente als Grenzbefestigung. Es beherbergte eine Kohorte von etwa 500 Soldaten. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde das Kastell unter Kaiser Wilhelm II. aufwendig rekonstruiert und ist heute das weltweit besterforschte und -restaurierte Römerkastell.

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