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Fußballer erkämpfen sich Siege beim Kreisentscheid von Jugend trainiert für Olympia

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Hintere Reihe: Herr Becker, Lorenz Trost (H7), Paul Giebel (G7a), Matteo Abel (G7a), Leonard Schmitt (F6c), Lionel Lohfink (R7b), Lias Vock (H7), Ben Potthof (R7b), Hr. Rehbein

Vordere Reihe: Marlon Heil (G7b), Noah Kohlmann (G7a), Henry Lotz (G6), Felix Bein (F6b), Jannes Rehberg (G7b)

Auch in diesem Jahr nahm die Lichtbergschule Eiterfeld wieder mit einer Mannschaft am Kreisentscheid (U 15 Jungen) im Bereich "Fußball" bei Jugend trainiert für Olympia teil. Durch mehrere Ausfälle fuhr die Schulmannschaft mit lediglich zwölf Spielern der siebten und sechsten Jahrgangstufe, unter der Leitung von Niklas Becker und Dominic Rehbein in Richtung Johannisau.

Lesen Sie im Folgenden einen Bericht von Trainer Dominic Rehbein

Lichtbergschule Eiterfeld 0 : 6 Wigbertschule Hünfeld

Im ersten von drei Gruppenspielen traf man direkt auf den späteren Sieger der Achterrunde.

Man merkte von Beginn an, dass die Mannschaft in dieser Zusammensetzung noch nie zusammen kickte. Einfache Fehler im Spielaufbau und fehlende körperliche Gegenwehr luden den Gegner aus Hünfeld zu einfachen Toren ein. Bereits nach acht Spielminuten lag man mit 0:2 im Hintertreffen. Nach dem anfänglichen Schock zeigten die Spieler der LBS dann aber, dass auch sie den Ball laufen lassen können. Vor allem die rechte Seite mit Matteo Abel und Noah Kohlmann beschäftigten die Hünfelder Defensive. Allerdings wurde man selbst nur durch Standartsituationen gefährlich, einen satten Freistoß von Matteo Abel parierte der Hünfelder Keeper jedoch souverän. Leider machte man sich in dieser Phase des Spiels das Leben selber schwer und lenkte den Gegner mit zwei Eigentoren auf die Siegerstraße. Leonard Schmitt reagierte in den Schlussminuten im eins gegen eins zweimal stark, war letztlich an den Gegentoren fünf und sechs machtlos.

Marianum Fulda 4 : 0 Lichtbergschule Eiterfeld

Im zweiten Spiel der Gruppe B traf man auf den späteren Dritten des Kreisentscheids. Nach der deutlichen und verdienten Niederlage aus dem ersten Spiel war die Marschrichtung für die verbleibenden Gruppenspiele klar, hinten dicht und vorne mehr Dampf. Zumindest

Ersteres gelang unserer Mannschaft über ein Drittel der Spielzeit sehr gut. Im Spiel gegen den Ball zeigte man sich stark verbessert, auch die Köpersprache war wie ausgewechselt. Matteo Abel und Paul Giebel schlossen die Mitte als Doppelsechs und auch durch die gute Innenverteidigung (Ben Potthof und Lorenz Trost) gab es zunächst kein Durchkommen für die gegnerische Offensive. Zehn Minuten vor Schluss gelang den Kickern aus Fulda dennoch sehenswert der Führungstreffer, wenngleich der Abschluss aus stark abseitsverdächtiger Position erfolgte. Und täglich grüßt das Murmeltier: Kurz darauf half man dem Gegner wiederholt durch ein Eigentor, den Sieg einzufahren. Nach dem 0:2 aus Eiterfelder Sicht machte sich bemerkbar, dass auch in diesem Spiel die Entlastung nach vorne fehlte und so konnte man dem Rückstand nichts mehr entgegensetzen. Stattdessen musste man in den Schlussminuten noch zwei weitere Kontergegentore hinnehmen.

Mittelpunktschule Hohe Rhön 0 : 0 Lichtbergschule Eiterfeld

Im dritten und letzten Gruppenspiel stand bereits fest, dass man das Halbfinale in diesem Jahr nicht erreichen würde. Dennoch waren alle gewillt, wenigstens den dritten Platz in der Gruppe zu erreichen, um im Platzierungsspiel um Platz fünf anzutreten. Hierfür musste ein Sieg her, denn man hatte im direkten Vergleich mit Hilders das etwas schlechtere Torverhältnis. Von Beginn an zeigten die zwölf Kicker aus Eiterfeld eine starke Leistung. Die Defensive ließ keine einzige Torchance des Gegners zu und agierte über die gesamte Spielzeit sehr abgeklärt und auch im Spiel nach vorne zeigte man nun endlich das eigene Potential. Vor allem Noah Kohlmann zeigte über die linke Seite, wie einfach Fußball sein kann. Doppelpass, Flanke, Torschuss, so kann es gehen. Der Gegner aus Hilders hatte große Probleme überhaupt aus der eigenen Hälfte herauszukommen. Die Kicker aus Eiterfeld hielten das Pressing hoch und erzielten immer wieder Ballgewinne, tief in der gegnerischen Hälfte. Doch leider scheiterte man entweder am gegnerischen Torhüter oder man blieb zu unpräzise im Abschluss. Sowohl Lias Vock als auch Matteo Abel verpassten nur knapp das Gehäuse. Auch nach Ecken und Freistößen blieb man gefährlich, doch der letzte Schritt fehlte. Die wohl größte Chance, das Ergebnis auf Sieg zu stellen, vergab Jannes Rehberg freistehend aus gut zwölf Metern, auch er scheiterte am gut reagierenden Gästekeeper. Da in diesem Spiel kein weiteres Eigentor den Weg in das heimische Tor finden sollte, lautete das Ergebnis am Ende folgerichtig 0:0.

Lichtbergschule Eiterfeld 2 : 0 Winfriedschule Fulda

Im Spiel um Platz sieben trafen letztlich die beiden Gruppenvierten aufeinander. Die Mannschaft knüpfte an die starke Leistung aus dem Vorspiel an und zeigte wiederum, dass heute durchaus mehr möglich gewesen wäre. Das erste Tor für die heimische LBS erzielte Stoßstürmer Lias Vock nach sehenswerter Vorarbeit von Noah Kohlmann, dessen Querpass locker in die rechte untere Ecke eingeschoben werden konnte. Auch am 2:0 war der ständige Unruheherd Noah Kohlmann beteiligt, er belohnte seine starke Leistung mit einem eigenen Tor. Dabei setzte er sich gegen drei Gegenspieler über die linke Außenbahn durch und schloss trocken in den langen Winkel ab. Die Betreuer Herr Becker und Herr Rehbein waren sich diesbezüglich einig: „Den kann man mal so machen!“. In der Folge erspielte man sich weitere Konterchancen, die allerdings nicht sauber zu Ende gespielt wurden. Nach einem Foulspiel an Matteo Abel entschied der Schiedsrichter korrekterweise auf Strafstoß, welchen Lias Vock jedoch leider nicht verwandeln konnte. Er scheiterte am gegnerischen Torwart. Die restlichen Minuten wurden souverän heruntergespielt und so erzielte man zum Ende einen versöhnlichen Abschluss.

Fazit des Tages: Es wäre wohl mehr drin gewesen, wenn man von Anfang an so gespielt hätte, wie in Spiel drei und vier. Die Preise für die drei schönsten Eigentore gehen verdienterweise an die Lichtbergschule.

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