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Tischtennisspielerinnen stolz auf Ergebnis beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia

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Im Bundesfinale in Berlin erreichten die U-18-Mädchen im Bereich Tischtennis in der WK 2 einen hervorragenden 10. Platz und traten dabei gegen die besten Schulmannschaften Deutschlands an.

Auf einer 5-tägigen Reise zum Bundesfinale nach Berlin konnte die Mannschaft um die Tischtennisspielrinnen der Lichtbergschule, Vivien Litzka (R8b), Yasmin Litzka (H9), Emma Caselitz (G8a), Emilia Franzkowiak (G7b), Daria Petrica und Naemi Inacio (beide G7b), zum einen viele Eindrücke von der Hauptstadt gewinnen und auf der anderen Seite in spannenden Spielen um vordere Plätze kämpfen. Leider musste man sich mehreren Mannschaften geschlagen geben, doch auf den Erfolg mit einem 10. Platz im Bundesfinale können alle stolz sein. Denn so weit zukommen, ist eine großartige Leistung und war für alle ein unvergessliches Erlebnis. Die Lichtbergschule beglückwünscht die Mädchen zu diesem tollen Erfolg!

Begleitet wurde der Wettkampf von Lehrkraft Luisa Faust und den unterstützenden Trainern Enesa Selmani und Patrick Göllmann. Die Organisation übernahm Karen Karminovski.

Lesen Sie im Folgenden einen Schülerbericht über den Ablauf des Bundesfinals von Vivien Litzka, Emilia Franzkowiak und Emma Caselitz:

1. Tag - Anreise:

Am Sonntagmorgen startete für uns sechs tischtennisbegeisterte Mädchen (Vivien Litzka R8b, Yasmin Litzka H9, Emma Caselitz G8a, Emilia Franzkowiak G7b, Daria Petrica und Naemi Inacio G7b, die kurzfristige Aushilfsspielerin) unter 18 Jahren die spannende Reise nach Berlin, wo wir unser Bundesland im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ vertreten sollten. Begleitet wurden wir von den Trainern Enesa Selmani und Patrick Göllmann, die uns auf die kommenden Wettkämpfe vorbereiteten. Außerdem begleitete uns unsere Lehrerin Frau Faust.

Die Anreise erfolgte mit dem Zug. Wir trafen uns pünktlich am Bahnhof, und trotz früher Stunde war die Stimmung bestens – die Vorfreude auf Berlin und das bevorstehende Turnier war deutlich spürbar. Am Bahnhof verabschiedete uns Frau Karminovski, die leider nicht mitfahren konnte. Während der Zugfahrt wurde viel gelacht, über die Gegner spekuliert und über die bevorstehenden Spiele gesprochen. Auch ein paar Kartenspiele sorgten für Unterhaltung auf der Fahrt.

In Berlin am Hauptbahnhof angekommen, musste Frau Faust zur Akkreditierung. Während Frau Faust uns angemeldet hatte, haben wir verschiedene Stände besucht, mit vielen Gewinnmöglichkeiten.

Danach fuhren wir gemeinsam zum Meininger Hotel Tiergarten, wo der Check-in reibungslos verlief. Die Zimmer wurden bezogen, das Gepäck verstaut und ein kurzer Moment zum Ausruhen genutzt.

Am Abend ging es dann zur Landessportbundvertretung Hessen, wo ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm stand. Wir genossen das leckere Essen und tauschten uns mit anderen Teilnehmenden aus Hessen aus. Es war eine schöne Gelegenheit, sich auf das Turnier einzustimmen und ein Gefühl von Teamzusammenhalt zu erleben. Außerdem wurden wir herzlich von den Vertretern begrüßt.

Die Anreise war somit ein gelungener Auftakt für spannende und sportliche Tage in der Hauptstadt.

2. Tag – Montag: Sightseeing, Sport und jede Menge Spaß

Der Montagmorgen begann entspannt. Wir setzten uns zusammen und sprachen darüber, was wir unternehmen wollten. Zusammen entschieden wir uns zum Badminton zu gehen und zuzuschauen. Dort feuerten wir das Hessenteam an.

Nach dem Start ging es für uns auf Stadterkundung durch Berlin. Erste Station war das Brandenburger Tor, eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands. Anschließend ging es weiter zum Alexanderplatz, wo wir das Stadtleben beobachteten und wir shoppen gingen. Dort wurden natürlich auch viele Erinnerungsfotos geschossen.

Am Nachmittag besuchten wir die Mall of Berlin, wo wir ein wenig Zeit zum Shoppen und Bummeln hatten. Dabei trafen wir sogar zufällig einen Influencer von TikTok, was natürlich für große Begeisterung sorgte. Ein kurzer Plausch und gemeinsame Selfies waren das Highlight des Nachmittags.

Am Abend ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Doch bevor es wirklich ruhig wurde, trafen wir uns noch mit einer Gruppe Jungs vom Domgymnasium – es wurde gemeinsam Versteckfangen gespielt. Dabei wurde viel gelacht und der Tag klang mit viel Bewegung und Spaß unter freiem Himmel aus.

Ein erlebnisreicher Tag voller Bewegung, Eindrücke und neuer Begegnungen ging zu Ende – ein gelungener Start in die Woche in Berlin!

3. Tag – Dienstag: Start des Tischtennisturniers

Am Dienstagmorgen begann endlich das heiß erwartete Tischtennisturnier bei „Jugend trainiert für Olympia“. Wir trafen frühzeitig an der Wettkampfstätte ein und begannen direkt mit dem Einspielen. Die Konzentration war spürbar – jede war fokussiert und bereit, ihr Bestes zu geben. Besonders das Spitzendoppel Emilia und Vivien überzeugte bereits beim Einspielen mit starkem Zusammenspiel und viel Energie.

In der Vorrunde traf unser Team auf starke Gegnerinnen. Die Partien waren äußerst spannend und wurden auf hohem Niveau gespielt. Trotz eines 1:2 Spielverhältnis waren die Spiele sehr knapp, oft wurde erst im fünften Satz entschieden. Wir kämpften hart und zeigten großen Teamgeist. Am Ende belegten wir den dritten Platz in unserer Gruppe – eine solide Leistung, die Mut für den weiteren Turnierverlauf machte.

Im anschließenden Qualifikationsspiel zeigte unser Team dann die ganze Stärke. Mit großer Motivation und klugem Spiel gewannen wir 5:3 und sicherten uns damit den Einzug in die nächste Runde. Die Freude über diesen wichtigen Sieg war riesig – alle lagen sich jubelnd in den Armen.

Nach dem anstrengenden, aber erfolgreichen Tag ging es gemeinsam zum Abendessen, wo wir uns bei dem Essen stärkten und den Tag Revue passieren lassen konnten. Es wurde viel gelacht, über die Spiele gesprochen und neue Energie für den nächsten Turniertag gesammelt.

Zum Abschluss besuchten uns die Jungs vom Domgymnasium und wir redeten gemeinsam.

Ein rundum gelungener Tag, an dem unser Team nicht nur sportlich, sondern auch menschlich zusammengewachsen ist.

4. Tag – Mittwoch: Zweiter Spieltag – Entscheidungsspiele um die Platzierung

Am Mittwoch fand der zweite und letzte Spieltag des Bundesfinales von „Jugend trainiert für Olympia“ im Tischtennis statt. Für unser Team standen die Platzierungsspiele auf dem Programm – jetzt ging es darum, sich einen möglichst guten Rang im bundesweiten Vergleich zu sichern.

Das erste Spiel des Tages konnten wir mit starker Teamleistung und viel Einsatz für uns entscheiden. Die Stimmung war gut, alle waren motiviert und konzentriert – der Sieg war verdient und sorgte für einen gelungenen Start in den Tag.

Im anschließenden Spiel um Platz 9 ging es nochmal richtig zur Sache. Das Spiel war sehr knapp und umkämpft, beide Mannschaften zeigten starke Ballwechsel und großen Kampfgeist. Leider mussten wir uns am Ende knapp geschlagen geben.

Auch wenn wir danach ein bisschen traurig waren, über das verpasste Ziel, war schnell klar: Wir haben unsere beste Leistung gezeigt – sowohl sportlich als auch im Teamzusammenhalt. Jede Spielerin hat alles gegeben und wir haben gemeinsam ein starkes Turnier gespielt.

Am Ende belegten wir einen sehr guten 10. Platz im Bundesfinale – ein tolles Ergebnis, auf das wir alle stolz sein können. Gegen die besten Schulmannschaften Deutschlands anzutreten und so weit zu kommen, ist eine großartige Leistung und ein unvergessliches Erlebnis.

Im Anschluss haben wir das Olympiastadion besucht und gemeinsam Fotos gemacht.

Außerdem wurden alle Sportlerinnen und Sportler von Jugend trainiert für Olympia zur öffentlichen Siegerehrung und anschließender Disco eingeladen.

Zusammen mit dem Domgymnasium verließen wir dann die Veranstaltung und gingen in das Hotel zurück.

5. Tag – Donnerstag: Der letzte Tag der Berlin-Woche

Am Donnerstagmorgen begann der letzte Tag unserer unvergesslichen Woche in Berlin. Nach ereignisreichen Tagen voller Sport, Teamgeist und spannender Erlebnisse hieß es nun Abschied nehmen.

Nach dem Frühstück im Hotel wurden die letzten Sachen gepackt, die Zimmer aufgeräumt und ein letzter Blick aus dem Hotelfenster geworfen. Die Stimmung war ruhig, ein wenig wehmütig, aber wir waren auch dankbar für alles, was wir in den vergangenen Tagen erleben durften.

Anschließend machten wir uns mit der Straßenbahn auf den Weg zum Berliner Hauptbahnhof. Dort angekommen, stiegen wir mit dem Domgymnasium in den ICE zurück nach Fulda. Während der Zugfahrt wurde gequatscht, Fotos angeschaut und gemeinsam auf die Woche zurückgeblickt.

Wir kehrten mit vielen schönen Erinnerungen, sportlichen Erfahrungen und neuen Freundschaften zurück – stolz auf unsere Leistung und dankbar für diese besondere Reise.

Berlin 2025 – das war großartig!

Vielen Dank an unseren Förderverein, der diese Reise finanzierte, an Frau Faust, die als Vertretung für Frau Karminovski eingesprungen ist und zum Schluss an Patrick Göllmann und Enesa Selmani, die uns durch die Woche und das Turnier begleitet und gecoacht haben.

Clicken Sie sich nun durch unsere Bilderserie vom Bundesfinale:

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