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Abschlussklassen der Lichtbergschule besuchen Gedenkstätte Buchenwald – Lernen an einem Ort der Erinnerung

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Am 13. Januar 2026 besuchten die Klassen H9, R10a, R10b und G10 der Lichtbergschule die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Dieser Lernort, der auf dem Gelände eines ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagers steht, bietet eine intensive Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und den Folgen von Rassismus, Gewalt und Ausgrenzung.

Jede Gruppe erhielt eine fachkundige Führung, bei der die Lernenden nicht nur Einblicke in die historischen Abläufe, sondern auch in die Bedeutung der Erinnerungsarbeit bekamen. Besonders hervorzuheben war, wie offen und engagiert die Expertinnen und Experten auf die zahlreichen interessierten Fragen der Schülerinnen und Schüler eingingen. So wurde Geschichte greifbar und stellte sich nicht nur als abstraktes Thema im Unterricht dar, sondern als reales menschliches Schicksal.

Das weitläufige Gelände wurde gemeinsam erkundet: Von den Überresten der Lageranlagen bis zu den dokumentierenden Ausstellungen, in denen die Schülerinnen und Schüler mit einem Arbeitsauftrag vertieft die Geschichte des Ortes reflektierten. Die Ausstellung „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937–1945“ zeigt auf rund 2 000 qm die Geschichte des Lagers und seiner Einbettung in die damalige Gesellschaft – anhand zahlreicher Originalobjekte und historischer Dokumente.

Auf dem Rückweg wurde noch ein Haltepunkt am Mahnmal aus DDR-Zeiten eingelegt, der einen weiteren historischen Bezugspunkt bot und zum Nachdenken über unterschiedliche Formen des Gedenkens anregte.

Der Besuch war nicht nur ein Blick in die Vergangenheit: Er stärkt Demokratiebildung, zeigt die zerstörerischen Folgen von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung auf und fordert uns alle auf, Erinnerung wachzuhalten und aktiv für ein respektvolles, vielfältiges Miteinander einzutreten. Als Schule setzen wir mit dieser Exkursion ein klares Zeichen: Wir vermitteln nicht nur Wissen, sondern befähigen unsere Lernenden, sich kritisch mit Geschichte auseinanderzusetzen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Die Nachbearbeitung der Exkursion findet in den kommenden Geschichtsstunden statt – mit Raum für Reflexion, Gespräche und vertiefende Aufgaben, damit die Erfahrungen und Einsichten nachhaltig im Schulalltag weiterwirken.

Organisiert wurde die Exkursion von der Fachschaft Geschichte.

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